Bilder von Morgen, die wir wollen

Als GLS Gemeinschaft setzen wir zukunftsweisende Maßstäbe für verantwortungsvolles Wirtschaften und für den gesellschaftlichen Wandel. Wie wir uns eine enkeltaugliche und verträgliche Mobilität vorstellen, beschreiben wir in unserem „Zukunftsbild“. Konnektivität, Partizipation, Micro-, Inter-und Multimodalität, Zugänglichkeit / Barrierefreiheit und Genügsamkeit sind dabei die gestaltenden Elemente.

Zukunftsweisend sind für uns Angebote technisch vernetzter Mobilitätsformen auf der Basis von Datenaustausch zwischen Verkehrsteilnehmenden, Fahrzeugen und der sie umgebenden Infrastruktur. In einer menschengerechten Zukunft mit nachhaltigen Mobilitätskonzepten benötigen wir eine zuverlässige digitale Infrastruktur zur Stärkung eines innovativen Mobilitätsdesigns sowie neuer Verkehrs-und Sicherheitsarchitekturen.

Gemeinsam mit driversity und der Arbeitsgruppe „app geht`s“ gestalten wir beispielsweise eine App, die ermöglichen soll, Geschäftsreisen bequem zu buchen -verschiedene Reiseverkehrsmittel und Übernachtungsmöglichkeiten können zunächst geplant und dann gebucht werden.

Wir setzen uns für demokratisch-partizipative Prozesse bei der Planung und Entscheidungsfindung zur gemeinwohlorientierten Entwicklung neuer Mobilitätskonzepte ein. Diversität verstehen wir dabei als Fundament aller Entscheidungen.

Die Mobilitätswende wird nur im „WIR“ gelingen. Gerade in der Stadtentwicklung ist es wichtig, dass die „Neugestaltung“ im partizipativen Prozess und unter Berücksichtigung der Perspektiven von Akteuren*innen der Stadt, der Wissenschaft, der Wirtschaft, der kommunalen Politik und den Menschen erfolgt. So kommen wir schneller zum Stadtbild, das für uns Bestandteil einer menschengerechten Zukunft ist: „Weniger Parken, mehr Parks!“
Wir sind davon überzeugt, dass auch Veränderungsprozesse in Unternehmen besser gelingen, wenn alle Beteiligten frühzeitig einbezogen werden und ihre Bedürfnisse und Gedanken Raum bekommen.

In der GLS Bank beschäftigen wir uns aktuell mit der Frage nach einer zukunftsweisenden Mitarbeitenden-Mobilität. Dies umfasst sowohl die An-und Abfahrten zum Arbeitsplatz und Geschäftsreisen als auch das private Mobilitätsverhalten. Ziel ist es, gemeinsam und mit Blick auf die Bedürfnisse der Menschen, des Unternehmens und der gemeinsamen Verantwortung für Natur und Umwelt in Bewegung zu kommen und eine klimagerechte Mobilität zu gestalten.
Unser bankinternes Carsharing-System, das überwiegend aus elektrischen Pkw besteht ist nur der erste Schritt hin zu klimaneutraler Mitarbeitendenmobilität, die auf genügsamer Nutzung, statt Besitz setzt.

In unserem Zukunftsbild werden geht die Priorisierung weg vom motorisierten Individualverkehr hin zur neuen Gewichtung: Zufußgehen - Fahrrad fahren - ÖPNV-Nutznug - Pkw.
Auf der Micromodalen Ebene werden bspw. vermehrt Zweiräder genutzt. Weiterhin erfolgt ein mehrfacher und situationsbedingter Wechsel der genutzten Verkehrsmittel innerhalb des Tages / der Wegstrecke (Inter-und Multi), je nach momentanen Mobilitätsbedürfnis. Dies erfordert ein Neudenken von Routinen und Verhaltensmustern.

In den von uns erarbeiten Mobilitätskonzepten berücksichtigen wir die verschiedenen Elemente. Es ist wichtig, dass die Mobilitätsform genutzt wird, die gebraucht wird und nicht das Verkehrsmittel, dessen Besitzer*in ich bin, oder das ich "schon immer" für bestimmte Anlässe genutzt habe. In dieser Denkweise spielt neben dem Zweirad der ÖPNV/Fernverkehr eine große Rolle, aber auch das E-Auto darf gern situativ, anstelle von Pkw mit Verbrennungsmotor, genutzt werden.

Mit unserem Handeln setzen wir uns für die Schaffung einer barrierefreien Mobilität ein, die den Bedürfnissen sämtlicher Menschen gerecht wird.

Hierzu gehören auch technisch niedrigschwellige und bezahlbare Nutzungsangebote, wie bspw. unser Bezahlsystem Giro-e. Weitere wesentliche Aspekte sind die Gewährleistung von Teilhabeangeboten für benachteiligte Personengruppen sowie die explizite Orientierung auf kulturelle, soziale, geistige, sprachliche und religiöse Vielfalt.

Bezahlbarer ÖPNV, sowie Städte, die die Fortbewegung für jede*n ermöglichen gehören ebenso zu unserem Zukunftbild, wie die faire Verteilung der Mobilitätsressourcen für mehr soziale Gerechtigkeit.

Menschengerechte und nachhaltige Mobilität basiert auf einer maßvollen Gesamtnutzung von Produkten und Dienstleistungen mit dem Ziel einer gesamtgesellschaftlichen Reduktion der ökologischen Auswirkungen. Wesentliche Elemente sind dabei die Reduktion der Individualmobilität zugunsten von gemeinschaftlichen Mobilitätsformen und die Stärkung der Flächengerechtigkeit.

„Nutzen“ statt „Besitzen“: Wir setzen uns für die Förderung der Sharing Economy und für die Verfügbarkeit von verschiedenen Mobilitätsageboten ein, mit dem Ziel, den Individualverkehr zu reduzieren. In der GLS Bank nutzen wir ein eigenes eCar-Sharing, teilen uns Fahrräder und stehen in Verbindung mit verschiedenen Anbietern von Sharinglösungen. Und: Die Stadt gehört aus unserer Sicht nicht nur den Autos. Das Auto als das Stadtbild dominierendes Mobilitätskonzept hat schon lange ausgedient - autofreie Innenstädte, Tempobegrenzungen und Fahrradstraßen werden in den letzten Jahren immer mehr und die Lobby für ein neu gedachtes Mobilitätsverständnis wird lauter und präsenter.

Um nicht nur das 1,5-Grad Ziel zu erreichen, sondern viel mehr ein Umdenken in der Gesellschaft unter Inbezugnahme der eigenen, individuellen Verantwortung anzustoßen beteiligen wir uns auf Plena, Podiumsdiskussionen und positionieren uns politisch klar.

 

“Die Angst vor einer Zukunft, die wir fürchten, können wir nur überwinden durch Bilder von einer Zukunft, die wir wollen.” 

Willhelm Ernst Barkhoff

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